Sonntag, 9. November 2008

Secret für 3-jährige Mädchen


Wollte Euch doch gerne mal teilhaben lassen, an der Freude bei uns zu Hause....
Da gehen sicher nicht
nur
die
Mädchenträume unserer Tochter Marie-Jeanne in Erfüllung :-)) Ich hatte zwar auch ein schönes Zimmer, aber wie toll ist es, wenn ein Mädchen mit der Mama über Träume spricht, sich ein neues Bett mit aussucht?? Wir schauten im Internet, träumten zusammen davon. Beim Einschlafen erzählte sie mir, wie gut sie darin schlafen würde, wie toll es wäre wenn ihr Lieblingshund Max mit ihr die Rutsche runterfegt... So richtig gefährliche Sachen möglich sind... Und jede Menge Geheimnisse in der Kuschelhöhle unter dem Bett, erzählt und besprochen werden können.....

Ich jedenfalls, finde es unglaublich bereichernd zu erleben, wie selbstverständlich mit kleinen und großen Kindern über Realitätsgestaltung, Wünsche aussuchen und Erfüllung geredet werden kann.

Und der Unterschied zwischen Herzenswünschen und mütterlichem Denken - Das passt doch gut -mal wieder live zu erleben war!

Länger hatte ich bereits ein großes Bett aus der vorhandenen Kindermöbelserie bestellen wollen. Es sollte doch zum Rest passen! Nachdem einige Monate dauernd etwas dazwischen kam, dachte ich erst der Zeitpunkt ist zu früh.... Aber was der Kopf zu alles erzählt. Und wenn irgendwas in meinem Leben ständig Widerstände produziert, nicht richtig läuft... ist eine Systemaufstellung der nächste Schritt für mich. Ups, da war ich ganz erstaunt, als da ersichtlich wurde, dass das von mir ausgesuchte Bett nicht der Herzenswunsch unserer Tochter war. Also redete ich mit ihr darüber, und sie sagte sofort, das Bett gefält mir nicht! Ein paar Tage im Internet gesurft... als wir die Seite mit diesem Bett öffneten, leuchteten ihre Augen... Pinkrosa und dann noch mit Rutsche!!!! Das war es!!! Sie hat es sich wirklich jeden Tag vorgestellt darin zu liegen, mit mir zu kuscheln, zu schlafen, zu toben!!! Und dann ging es in 3 Wochen... vom Sehen, zum Bestellen bis zur Realität!!!

Tja, alle Außenstehenden denken vielleicht, ich hätte sie ja gleich fragen können... Aber manche Dinge sind ja erst mal so wie sie sind....Umso genialer finde ich dann, wenn eine Aufstellung etwas zeigt und ich dies umsetzen kann... Wie sich die Energie verändert.... Eben nach Vorfreude und passendem Wünschen, sich einfach alles leicht und in Freude in Fluss begibt....

Unsere Tochter seit Tagen mit strahlenden Augen zu sehen, hinterlässt nicht das Gefühl, dass war nur eine kleine Aufstellung :-)) Gleichzeitig liebe ich die 2- Stuhl-Aufstellungen unglaublich. Weil sie eben nicht nur für effizentes Marketing, befriedigende finanzielle Entscheidungen, Coaching, Heilung der Familie, Gesundheit und Pubertätskonflikte sinnvoll sind... Sondern eben auch für ganz "normale" Sehnsüchte des Mamaherzens geeignet sind :-))

Viel wunderbare Wünsche und Erfüllung wünsche ich Euch

herzlichst

Angelika

www.hof-hutmacher.de

Freitag, 7. November 2008

Familienaufstellungen Schulden = Schuldgefühle

Eigentlich schaue ich fast überhaupt nicht Fernsehen. Da aber das Wohnzimmer an unsere Küche angrenzt, bekomme ich beim Kochen natürlich manche Sendungen mit. Ein Thema, was mich kürzlich berührte, war die RTL-Serie - Raus aus den Schulden mit Peter Zwegat. Prinzipiell weiß ich bei soetwas nicht, ist das alles "nur gemacht". Ist da irgendetwas wahres dran?? Wie dem auch sei, erstmal gibt es ja sicher unterschiedliche Meinungen über alles. Ist es nett, dass sich da jemand kümmert, die Zuschauer etwas für sich rausnehmen können?? Ist es nur lustig machen, über Menschen mit Problemen, dass ich mich überheblich besser fühlen kann?? Lebt einfach nur der Fernsehsender von der Sensationsgier der Zuschauer? Gibt es Trost, wenn es einem schlecht geht, man ist nicht alleine der Depp, der es nicht geregelt bekommt??

Einen Punkt den ich gerne ansprechen möchte - Prinzipiell sind in Notsituationen: Klarheit eines Außenstehenden, emotionale Hilfe, wie Zuhören und Reden, Ordnung der Strukturen, handfeste Hilfe mit Telefonaten, Briefen etc. echt hilfreich. Wenn es stattfindet und reell ist.

ABER- Wie oft zeigt der Alltag, Außen wird etwas geregelt... Durch Schuldnerberater, Regelung der finanziellen Situation, Ärzte - Antibiotika/ Chemo/ Impfungen, Rechtsanwälte- Streit, Erbe, Schmerzensgeld... und innnerlich laufen die Programme weiter wie bisher.

Beim Thema Schulden sehe ich in Familienaufstellungen immer folgende Strukturen:
Wer Schulden hat fühlt sich schuldig.

Erst mal könnt Ihr die Augen schließen. Atmet einmal tief durch... Dann die Gefühle beobachten, die bei dem Satz entstehen - Ich bin schuldig. Was passiert da innerlich in Euch??
Zusammenzucken, sich ertappt fühlen? Druck auf der Brust, Kehle, Bauch? Ziehen im Unterleib. Das Gefühl, der Boden unter den Füßen wird wackelig? Rebellion- So ne Scheiße, nicht schon wieder. Wut auf den blöden Text oder vorzugsweise auf MICH? Haß auf die Ex, die das auch immer sagte?....
Oder ein gelassenes Nein.

Und wie sieht es in Realität auf den Konto aus? Gibts da ein regelmäßiges Minus? Ein Druck, wann wird die nächste Rechnung bezahlt werden können? Gibts da dauernd Mahnungen, Angst zum Briefkasten zu gehen? Angst den Kontoauszug raus zu lassen? Angst vor dem Anruf vom Bänker? Gibt es in Eurem Umfeld regelmäßig Schuldzuweisungen - durch Worte, Briefe, oder Blicke und gemütigente Körperhaltung - Du bist Schuld, ich fühl mich schlecht wegen Dir? Denkt Ihr selbst oft schuldzuweisend? Wenn die oder das nicht wäre... dann wäre alles ganz anders? Wie viele Menschen glauben, mit mehr Sex wäre die Beziehung besser?? Merken gar nicht das da viele Unstimmigkeiten und meist Familiensystemische Probleme zum Stress und dann dadurch Liebes-Sexmangel führen!! Wer ist alles Schuld an Eurem Geldproblem - Steuerberater, Bänker, Finanzamt, Chef, Staat sind unter anderem seeeehr beliebt!!

In Familienaufstellungen erlebe ich Verstrickungen. Übernommenes Leid und Schmerz von Geschwister, Eltern, Onkel/ Tanten, Ahnen...
Einige mögliche beispielhafte familiensystemischen Aspekte für Schulden, Schuld und Schuldgefühle möchte ich hier aufzählen:

Mein Geschwister ist bei der Geburt, oder jung gestorben. Ich wurde später geboren, Eltern erwähnten zum Beispiel mal nebenbei, sie wollten "nur" 3 Kinder. Kind zählt nach und fühlt, wenn Geschwister gelebt hätte, wäre ich nicht da. Dann folgt die Entscheidung, ich habe eigentlich kein Recht zu leben, fühlt sich schuldig fürs eigene Leben. Dies drückt sich oft in Krankheit und Unglück aus, besonders häufig in Schulden. Oftmals auf mehreren Ebenen.

Vater ist mehrfach aus dem Job geflogen, ich möchte erfolgreich sein. Ich fühle mich unbewußt schuldig, weil es bei mir gut läuft. "Plötzlich" werde ich auch entlassen. Folge: Schulden, heimliche Entspannung und unbewußte Idee - Papa, ich darf so sein wie DU.

Meine Tante ist ums Erbe betrogen worden. Mein Onkel hat es sich unberechtigt unter den Nagel gerissen, mit einer Unmüdigkeiteserklärung der Tante. Ich fühle mich dem Onkel systemisch hingezogen, ich "muss" mich an seiner Statt, ihm zur Liebe auch schuldig machen.

Ein Geschwister wurde zur Adoption freigegeben. Ich durfte in der Familie bleiben. Ich bekomme keine Kinder, weil ich den Schmerz, wer bleibt, wer muss gehen, nicht konfrontieren möchte. Weil ich mich unbewußt schuldig fühle, da ich bleiben durfte und nicht weiß warum. Schulden auf dem Konto, die dies ausdrücken.

... und vieles mehr habe ich in Aufstellungen miterlebt, aufgelöst, die Weichen für eine andere Lebenswirklichkeit gestellt.

Daher nochmal der Hinweis - Wird "nur" im Außen geordnet, verändert, geklärt... Dann MUSS sich das dahinterliegende Problem - in der Familienaufstellung genannt - Verstrickung in Liebe, woanders ausdrücken!!!! Ich muss mich (unbewußt) weiter schuldig fühlen!!! Wenn das Geld zwangsweise geändert wird, kommt das Schuldig werden müssen/ wollen in einem anderen Feld!!! Zum Beispiel: Familie, Gesundheit, Nachbarschaft etc.

Zu Heilmöglichkeiten gibt es viele Videopodcasts, Podcasts zum Thema 2- Stuhl-Technik, unsere CDs auf unserer Internet-Seite. Selbstverständlich bringen da Familienaufstellungen und Systemische Aufstellungen mit den entsprechenden Themen, die verborgene Wahrheit ans Licht, öffnen den Weg für Heilung.

Viel Klarheit und ein offenes Herz für Heilung wünsche ich Euch und Eure Familienstrukturen.


herzlichst

Angelika

www.hof-hutmacher.de

Mittwoch, 5. November 2008

Realitätsgestaltung - Loslassen

Wie oft sind wir enttäuscht, weil wir nicht bekommen, was wir uns wünschten. Weil das gewünschte nicht eintritt, oder so scheint, als ob genau das Gegenteil passiert. Ein Teil der im letzten Blog beschriebenen Herbstdepressionen kommt auch aus dem Gefühl tiefster Enttäuschung.

Menschen, die sich mit Spiritualität beschäftigen, neigen dann zu der Botschaft, bzw. habe diese schon oft gehört.... "Das musst Du loslassen"!!!

Pu, wenn man dann die Realtätsgestaltung dieser Menschen beobachtet, müssen die meist immer mehr loslassen als sie haben. Einen Job, noch mehr Ideen, den Partner...

Wie kann sowas sein? Na, ich habe ja in dem Podcast Nr. 46 einiges zu folgendem Thema erklärt:
Wie fühlt sich ein Satz an? Was macht dies für weitere Gedanken? Womit beschäftigt man sich dann innerlich? Und was folgt dann im Leben???

Mich wundert die Realitätsgestaltung von dem Satz nicht - Ich muss loslassen. Ich fühle dabei Enge, Beklemmung, muss mich fast ducken, bekomme Ängste, was dann wirklich alles verloren geht. Kann kaum atmen, denke es wird sowieso nicht klappen.... Was kann also nun folgen? Situationen, die sich so anfühlen. Z.B:Mein Partner möchte nicht mit mir essen gehen, kommt nicht nach Hause. Ich bekomme Rechnungen, die ich nicht bezahlen kann. Ich versuche mit Freunden Kontakt aufzunehmen, die sind nicht da oder haben keine Zeit. Gehe zum Vorstellungsgespräch zu einem neuen Job, komme zur falschen Zeit oder in Wirklichkeit hat sich das Personalbüro schon für jemanden anderen entschieden. Ich möchte unbedingt in ein Konzert, aber es ist ausverkauft.... Und was denkt es dann in uns:

Ich muss es halt loslassen.... Vielleicht ist was anderes besser ???!!!

Ja, manchmal ist was anderes besser. Aber wenn dieser Gedanke nur weitere Ohnmacht in uns auslöst... HALLO... Dann kann doch was nicht stimmen??!!.... Das wäre doch ein blödes Leben... Eine superdoofe Geschichte mit der Realitätsgestaltung.

Daher hört mal in den Podcast Nr. 46, und überlegt welche Gedanken denkt es da in Euch, bzw. wie fühlen die sich wirklich an??.... Daher möchte ich hier zu dem Blog Herbstdepressionen etwas anfügen.. zum Thema - Wo kommen die Gefühle her... Wie kann ich diese verwandeln, und dann AUTOMATISCH andere Gedanken haben.

Außer den öfter angeführten Heilideen bekam ich eine Internet-Seite empfohlen.. Darauf sind Heillieder und mehr.. Unabhängig davon, dass ich die Heilung mit Bäumen schon immer bei den Bachblüten besonders mochte... siehe Videopodcast Nr. 18 über Oak - die Eiche der Heilmittel der Bachblüten, so finde ich diese Musik der folgenden Seite berührend. Erst kam es mir etwas zu ruhig vor... Aber wenn ich mich beobachte, wenn ich das Heillied 3 Minuten höre - Habe ich tolle Handlungsimpulse. Fühle mich mutig, beständig, für mich sorgend, kraftvoll... Also ... Erlebt es selbst.. Ihr könnt ja gerne im Blog Euren Erlebnisse schreiben.... www.meinlebenslied.de Unter:
Toll wie viele Heilmöglichkeiten es gibt :-))

ganz herzlichst

Angelika

www.hof-hutmacher.de

Dienstag, 4. November 2008

Herbstdepressionen

Immer wieder höre ich: Der viele Nebel macht mich ganz trübsinnig. Die frühe und lange Dunkelheit erdrückt mich. Durch die Kälte lebe ich soviel Rückzug, bin sehr alleine und ohne Austausch. Es ist draußen so still. Die kalte Herbstluft schmerzt in der Brust. Ich scheine so ohne Visionen. Freude geht irgendwie schwer. Krankheiten scheinen langsamer zu heilen. Vor sich hinschauend, erstarrt und antriebslos, erleben manche Menschen ihre Pausen.

Was hat es mit dem Monat November auf sich?? Beginnend mit Allerheiligen und Allerseelen, dem Gedenken an die Toten. Am 16. ist Volkstrauertag, Erinnerung an die Gefallenen. Im Kontrast dazu beginnen manche Menschen fröhlichst den Karneval am 11.11. So bleibt es doch für einige Menschen ein unbeliebter Monat, fast verhasst. Wer mit dem Friedhof nichts zu tun hat, über die angeordneten Trauermomente locker hinwegsieht, kann nicht die absterbenden Blätter übersehen. Der Nebel verdeckt oft die klare Sicht, die Umstellung zur Winterzeit bedeutet eben sehr frühe Dunkelheit.

Wie leicht fällt es uns denn, die Gefühle über die sichtbare Endlichkeit zu unterdrücken?? Oder kann es ein sinnvoller Anlass sein, diese Erlebnisse statt abzulehnen... zu nutzen?? Als ich Akupunktur lernte, dazu gehörte einige Auseinandersetzung mit der Chinesischen Medizin - Tai Chi, Kräuter-Moxabehandlung, Meditation, Feng Shui und vieles mehr... Da prägte ein Satz vieles in meinem Leben: Wenn Du Fragen hast - geh in die Natur! Auch die Anregungen, mit dem Rhythmus der Natur mitzuschwingen, sei heilsam. Sowie die Natur als Widerspiegelung der göttlichen Schöpfung und ihrer Vollkommenheit zu sehen, dies alles fühlte sich für mich sehr wahr an.

So erlebe ich, dass Menschen die Herbstdepressionen haben, sich überhaupt in Depressionen befinden, in großer Spannung befinden mit den Themen des Herbstes: Dem Sterben, dem Loslassen, dem was nach dem Tod kommen könnte, mit nicht geheilter Trauer aus Verlusten und Abschieden, den Fragen des Lebenssinnes, mit Wut und Enttäuschung über nicht gefällte oder "falsche" Entscheidungen...


Wenn Euch von den einleitenden Sätzen des Blogs etwas bekannt vorkommt... Was könnte es sein, was dies auslöst? Was könnt ihr im Sommer mit Wärme, Sonne, Biergarten, Grillen, Fahrradausflügen, Joggen bei Tag, Cocktails etc ausgleichen... Aber jetzt geht es gerade nicht wirklich???

Fühlt in Eure Unruhe, Eure Wut, Eure Sinnlosigkeit, Eure Ohnmacht, Eure Trauer und Eure Angst. Welche Erinnerungen kommen da, statt Herbstdepressionen??? Was wollen diese ausdrücken?? Worauf oder woran wollen sie erinnern??? Wo ruft es in Euch nach Frieden, Waffenstillstand, Liebe, Vergeben, Freiheit, Nachsicht und Verwandlung der Gefühle???

Oft wird bei Depressionen generell geraten - Ablenkung, hauptsache was machen... So kann der Karneval schnell zum Alkoholkonsum verleiten, Zarabaza macht heiter... und doch ist die Freude, wenn man ehrlich ist, oft hohl und mit komischem Nachgeschmack... Kann es sich kaum einreden, dass die Büttenreden und die ewige Playbackmusik mit Marionetten-Musiker nicht erfüllt und erfreut. Wer wahre Freude empfindet in der Gemeinschaft des Vereins, der Komik und der Musik, der fühlt sich bitte nicht angesprochen. Aber der hat normalerweise auch keine Herbstdepressionen !!

So kann jeder für sich ausprobieren, was passt. Und was das Leben sagen möchte, hinhören, wahr haben wollen!! Das macht gesund, innerlich glücklich und zufrieden.

Bücher über den Tod, Trauer, Abschied, Aufstellungen über und mit Familien, mit den Themen, homöopathische Mittel, Musik... vieles kann begleiten und heilen.

Wer sich mal mit dem eigenen Tod beschäftigen will...
Der kann verschiedene kleine Übungen machen:
Ihr liegt im Grab... Was sollen die Menschen die an Euer Grab treten, über Euer Leben sagen und denken??

Welche Inschrift auf Eurem Grabstein, soll Euer Leben beschreiben??
Etwas moderater:
Ihr sitzt auf dem Schaukelstuhl Eurer Veranda, seid 95 Jahre, schaut auf Euer Leben zurück.. Auf was seid Ihr stolz, welche Träume wollt Ihr umgesetzt haben? Welche Ereignisse erfreuen Euch besonders? Was entlockt Euch ein tiefes befriedigendes Seufzen?
Etwas konkreter:
Wenn Ihr in einem Jahr sterben müsstet, was wollt Ihr bis dahin erlebt haben? Mit welchen Menschen wollt Ihr in Frieden gekommen sein? Was wollt Ihr gesehen und erschaffen haben?

Diese Übungen sind möglichst mal in einer ruhigen halben Stunde, abends alleine zu beantworten. AUFSCHREIBEN!!!!

Ein Satz der mir kürzlich begegnete, passt gerade zu den Herbstdepressionen für mich:
Aus dem „Book of the Craft of Dying“ : „Lerne zu sterben, und du wirst lernen zu leben, denn niemand wird lernen zu leben, der nicht gelernt hat zu sterben.“

Vielleicht dürfen wir dann unseren Breitengraden und dem was im November bei uns dazu gehört, sogar dankbar sein. Vieles davon habe ich über einige Jahre sehr ernst genommen und bearbeitet. Mit Begleitung und Beratung.. ich bin sehr dankbar für die investierte Zeit...
So vieles wurde dadurch möglich, kam in Fluss und bereichert heute unglaublich mein Leben.
In einigen Podcasts auf unserer Seite gibt es mehr zum Thema, auch eine CD habe ich dafür aufgenommen.

Ganz herzlichst

Angelika

www.hof-hutmacher.de



Sonntag, 2. November 2008

Neuer Monat - Neue Woche

Hallo meine Lieben,

geht Ihr heute abend/ Sonntag Nacht ins Bett.... fühlt Ihr noch mal Resümee der Woche? Ist einiges geschehen, was Ihr Euch gewünscht habt? Bekamt Ihr die gewünschten Gefühle? Erlebtet Ihr die wunderbaren Augenblicke über die Ihr nachdachtet???

Und wenn Ihr diesen Blog am Montag morgen lest.... Wie wollt Ihr diesen neuen wunderbaren Monat beginnen.... Diesen Tag, diese Woche beginnen???
Seid Ihr bereit, Euch Euren Monatsumsatz vorzustellen? Wertschätzung, Respekt der Kollegen Euch vorzustellen.... Liebe und Nähe in Euren Gedanken für Euch selbst zu erschaffen? Könnt Ihr Euch vorstellen, zu Euren Gefühlen und zu Eurer Meinung zu stehen? Könnt Ihr Vorfreude empfinden, für die Wunder des Lebens in dieser Woche? Ist es möglich im Innersten die Vibration der Glücksgefühle zu empfinden, für kommende humorvolle Stunden? Gibt es Vorfreude auf die Kommunikation und den Austausch in den nächsten Tagen, mit den Menschen die Euch am Herzen liegen??

Vielleicht übernehmt Ihr einfach "nur" Verantwortung für Eure Lebenssituationen. Lebt was Euch glücklich macht. Erhellt Euren Alltag mit vielen kleinen freudvollen Dingen. Ertappt Euch in Augenblicken von abwertenden und verurteilenden Gedanken und fühlt die Ursachen, die in Euch dahinter stehen. Schenkt Euch Liebe und Verständnis, verändert damit Eure Gedanken. Wertschätzt Euch für die überwundenen Ängste und Sorgen. Empfindet Dankbarkeit, für alles bereits geglückte, gelungene, für das was Ihr bereits habt.....

Dies ist eine herzliche Einladung und ein hilfreicher Wegbereiter für alle Wünsche der nächsten Tage, der Woche, des kommenden Monats.

herzlichst


Angelika

www.hof-hutmacher.de

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Ätherische Öle - Massage - Cajeput

Hallo Ihr Lieben,

in unserem Fernstudium Homöopathie lege ich großen Wert darauf, die homöopathischen Mittel nicht "nur" nach den Symptomen zu kennen. Es ist mir besonders wichtig, die Essenz - das spirituelle Thema, die Energie rüber zu bringen. Dann erfasst man Homöopathie im Innersten. Für mich gerne vergleichbar mit dem Memory-Spiel. Wenn ich eine Karte ( die Energie eines Mittels ) gesehen / gefühlt habe... dann erkenne ich die Karte/ Sypmtome schnell wieder....Kann so ein passendes Mittel erfolgreich verordnen.

Umso mehr freut es mich, wenn ich gleichgesinnte Menschen treffe. So habe ich ja am Montag, den 27.10. im Blog erzählt, ich gehe zu Barbara zur Massage.... Ach war das schön. Als ich ihr mein Thema erzählte, was ich gerne heilen und verändern möchte.... schlug sie mir spontan das Öl Cajeput zur Massage vor.... Da stehen hunderte von Fläschchen... alles duftet wunderbar, doch weiß ich mittlerweile auch schon länger um die unglaubliche Heilwirkung für Seele und Leib der unterschiedlichen Düfte.....

Also nicht nur das Verwöhnen der Hände, sondern das Einwirken der ätherischen Essenz verzaubert und heilt. Da Barbara mir eindrückliche Poesie der Heilwirkung von Cajeput schickte, möchte ich diese hier gerne veröffentlichen:


Cajeput - Melaleuca leucadendron


Ist Altes vermorscht,
kann’s die Kraft nicht mehr bringen;
drängt das Neue forsch,
will um Anwartschaft ringen.

Lange Zeit half das alte Holz tragen,
nun wird es ihm mehr und mehr ein Plagen,
muss die Aufgaben dem jungen Balken übergeben,
nur so geht es weiter, wissend um’s Leben, wissend um’s Leben.

Neu geboren ein frischer Stamm,
hält in sich alle Fasern zusamm’,
will wachsen und nützen – wird eben
auf seine ihm eigne Weis’ stützen und regen.

Erhaben der rechte Moment
zu geben den Segen,
in die jungen Arme
zu legen das Leben.

Dann braucht man sie nicht zu fragen;
kein Zagen, kein Wagen,
sie werden mit ihren Gaben
emportragen, hervorragen und Dank sagen.


Jürgen Trott-Tschepe/ von Barbara Dürmuth gesendet www.barbara-duermuth.de
Das ätherische Öl, kann in der Essenz im Internet-Versand gekauft werden. Sicher gibt es dies auch im Bioladen etc. Als Basisöl kann Mandelöl, Sesamöl oder ähnliches verwendet werden. Dazu gibt man einige Tropfen aus der Essenz.... Dann Selbstmassage, oder jemanden zum Verwöhnen finden.... Im Alltag kann zur Entfaltung der Heilwirkung, auch ab und zu an der Essenz geschnuppert werden.

Ganz herzlichst

Angelika

http://www.hof-hutmacher.de/

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Organisationsaufstellungen - Plötzlich unzufriedene Kunden

Wenn sich Themen in meiner Praxis häufen, habe ich dies immer gerne im Energie-Tipp auf unserer Internet-Seite besprochen, der Blog gibt mir ja die Möglichkeit zeitnaher zu texten.

Interessant ist für mich die derzeitige Entwicklung. Die Beobachtung der Börsen"probleme" auf unsere Gesellschaft sind in meinen Beratungen offensichtlich. Haben wir wirklich weniger Geld??Oder spüren wir vor allem unsere Existenzängste, unsere Zukunftsängste? Wird uns nicht bewußt, das der ganze Affentanz um die abgesicherte Rente sehr plötzlich zusammenfallen kann? Es wird bewußt : "Ich kann kein Glück für meine Rente kaufen, keine Sicherheit erhalten, dass mein Leben im Alter gut wird". Der ganze Aufbau Krankenversicherung nicht gleichbedeutend ist mit: "Ich kaufe Gesundheit, bzw. bezahle den Arzt, dass er mich gesund erhält oder gesund macht".

Was erleben dadurch einige Menschen im Job?

In den Beratungen mehren sich die Fragen: Meine Kunden sind auf einmal unzufrieden. Loben nicht mehr so überschwenglich. Sind nicht wirklich zu begeistern! Was kann ich tun? Wie kann ich sinnvoll agieren? Was kann ich machen, um gut im Geschäft zu bleiben? Gerade jetzt tolle Leistung zu liefern?

Gestern in der Beratung hörte ich den Satz : "Jetzt wird sich die Spreu vom Weizen trennen". Dies ist sicher ein passendes Bild. Und trennen wird sich sicher, dass sinnloses nicht passendes noch schneller wegfällt. Wir werden aufgefordert unsere Techniken zu verbessern, unsere Persönlichkeit weiter zu entfalten, weiter zu entwickeln. Selbstbelügen wird immer schlechter gehen. Dies bedeutet zum Beispiel: Wenn ich ein Produkt verkaufe, dass mir nicht gefällt, werden die Kunden sicher sensibler reagieren und nicht kaufen.

Was ist also für jeden Einzelnen persönlich möglich?

Sicher kann jeder für sich in stressiger Zeit überprüfen - Will ich leben, was ich tue. Bin ich gerne in meinem Job, fühle ich mich berufen? Habe ich die Entscheidung nur für Mama oder Papa getroffen? Erwache ich morgens und freue mich auf meinen Job? Oder sind Angst, Pflichtgefühl, Ohnmacht Treibfeder für mein Handeln.... das KANN auf Dauer nicht gut gehen, meiner Meinung nach. Aufstellungen im Bereich Familie und Beruf, können da die Motive des Handelns überprüfen und heilen. Kann jeden zunehmend eigenständiger machen. Stärkt das Selbstbewußtsein, macht freier und kraftvoller.

Und für die Kunden?

Organisationsaufstellungen begleiten meine Praxis und mein eigenes Unternehmer seit Jahren. Dies hilft mir gerade ich neuen Situationen sensibel und kreativ auf mein /meine Gegenüber passend zu reagieren. Im NLP nennt man dies Pasing - auf den Kunden passend eingehen, sich einfühlen. Im NLP wird empfohlen sich in der Körpersprache anzupassen, damit sich der Kunde wohl fühlt. Sich sprachlich auf die gleiche Ebene zu begeben. Sich in die Bilderwelt des Kunden einzufühlen.
In der Weiterentwicklung meiner Aufstellungen - Supervisionen mit Aufstellungen - also für sich selbst aufstellen - habe ich immer genau diese Technik genutzt, um mich auf die Ebene der Kunden zu begeben. In meinem Alltag zum Beispiel, wenn ich auf einen Kongress eingeladen wurde, mich in das kommende Publikum einzufühlen... Um wahrzunehmen, was für Bedürfnisse hat das Publikum. Wo stehen diese Menschen, wie kann ich meinen Inhalt so rüberbringen, dass meine Botschaft, meine Information verstanden wird?

Wenn ihr das nun für Eure Situation Job - Kunden - Betätigungsfeld übernehmen wollt, dann könnt ihr im Bereich Organisationsaufstellungen die Videopodcasts Nr. 2 und 3 auf unserer Seite, bzw. den Podcast Nr. 42 so umsetzen: Stellt einen Stuhl für Euch auf und einen Stuhl für den Kunden auf.
Fühlen, wie geht es dem Kunden, was braucht der Kunde wirklich? Sieht er mich überhaupt? Was kann ich machen, um den Kunden zu begeistern, dass er mich sieht, wahrnimmt, ernst nimmt?

Oder wer schon geübt ist, noch einen dritten Stuhl für Eure Dienstleistung, Produkt stellen. (Zettel am Boden/ Bodenanker genannt, geht natürlich genauso). Dann gemäß den Vorschlägen weiterstellen. Viele Texte, Hör/Sehdateien auf der Seite, unsere CDs können im Stellen weiterhelfen. Das von uns angebotene Fernstudium für Systemische Aufstellungen ist natürlich ideal dies im Job regelmäßig und konstruktiv anzuwenden.

Viel Freude beim Stellen, Einfühlen in eure Kunden.... Sie werden super dankbar sein, wenn ihr auf ihre Bedürfnisse, derzeitigen Ängste um Geld, Gesundheit und Beziehung eingehen könnt.

herzlichst

Angelika

http://www.hof-hutmacher.de/